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DI Jürgen Wieser

Funktionelle Magnetresonanztomographie (fmrt) und Werbewirkungseffekte Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fmrt) werden Aktivitäten im Gehirn über Veränderungen im Stoffwechsel gemessen. Das Grundprinzip baut auf Phänomenen im Magnetfeld auf. Wenn eine Gehirnregion stark arbeitet, z.b. während einer Präsentation, verbraucht sie Energie, das heißt, es muss frischer Sauerstoff mit Hilfe des Blutes in diese Regionen transportiert werden. Diese Veränderung wird gemessen. Dieses Signal wird BOLD- Effekt (blood-oxygen-level-dependent) genannt. Dieser Kontrast ist vom Sauerstoffgehalt in den roten Blutkörperchen abhängig. Rote Blutkörperchen, die ihren Sauerstoff abgegeben haben, fungieren wie kleine Eisenmoleküle, also kleine Magneten, die das Magnetfeld stören. Das Magnetresonanzsignal misst in diesem Bereich ein schwächeres Signal. Diese Methode beruht primär auf der Fragestellung, welche Gehirnregionen an bestimmten Prozessen stärker oder schwächer beteiligt sind, bzw. wo im Gehirn etwas passiert. Diese Fragestellung ist vor allem bei TV Spots und Firmenpräsentationen relevant um festzustellen ob z. B. die semantischen Areale, die für die Verarbeitung von Geschichten bedeutend sind, aktiviert werden.

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